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» Die Nachsorgebehandlung ist im Fall einer onkologischen Erkrankung von besonderer Bedeutung, da die Chemotherapie die Patienten enorm  belastet. Die Chemotherapie ist mit zahlreichen Nebenwirkungen verbunden - oft auch mit einer erheblichen Gewichtszunahme.


:: Ihr Ansprechpartner




Dr. med. H.-P. Grüttner
Ärztlicher Leiter
Chefarzt Onkologie

Tel.: 0 77 05 / 92 02 74
gruettner@tannheim.de

Krebskranke Patienten

Die Verteilung der onkologischen Patienten unter 14 Jahren ist in einem zentralen Register für onkologische Erkrankungen in Mainz dokumentiert. Pro Jahr werden etwa 1.700 - 1.800 bösartige Neuerkrankungen verzeichnet.

Die akuten Leukämien und Lymphome machen etwa 50 % aller bösartigen onkologischen Erkrankungen im Kindesalter aus. Die häufigsten soliden Tumore sind mit knapp 20 % die Hirntumore, gefolgt von Neuroblastomen mit ca. 8 %. Der Rest der soliden Tumore ist mit ca. 5 % pro Einzelerkrankung vertreten.

Es stehen heute wirkungsvolle Therapien zur Behandlung von Krebserkrankungen bei Kindern und Jugendlichen zur Verfügung. Dank der erfolgreichen medizinischen Behandlungen können etwa drei Viertel aller Erkrankten geheilt werden!

Doch vernichten die zum Einsatz kommenden Medikamente nicht nur die Krebszellen, sie schädigen auch gesunde Organe. So kommt es zu teils gravierenden Spätfolgen, die den Patienten ein Leben lang begleiten. Die Spätfolgen können von der nur noch eingeschränkten Nierenfunktion über zerstörtes Knochengewebe bis hin zu einer Unfruchtbarkeit reichen.

Werden die Schäden rechtzeitig erkannt und behandelt, ist die Chance auf eine tatsächliche Heilung sehr groß. Eine Nachsorgebehandlung in der Klinik Tannheim kann dabei entscheidende Hilfe leisten, da sie aufgrund ihrer Ganzheitlichkeit alle Aspekte der Krebserkrankung und ihrer Folge berücksichtigt.
 

 

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