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» Die Nachsorgebehandlung ist im Fall einer onkologischen Erkrankung von besonderer Bedeutung, da die Chemotherapie die Patienten enorm  belastet. Die Chemotherapie ist mit zahlreichen Nebenwirkungen verbunden - oft auch mit einer erheblichen Gewichtszunahme.


:: Ihr Ansprechpartner




Dr. med. H.-P. Grüttner
Ärztlicher Leiter
Chefarzt Onkologie

Tel.: 0 77 05 / 92 02 74
gruettner@tannheim.de

In­di­ka­tio­nen ei­ner Fa­mi­li­en­ori­en­tier­ten
Re­ha­bi­li­ta­ti­on bei on­ko­lo­gi­schen Pa­ti­en­ten

Die Indikationen für eine Familienorientierte Rehabilitation ergeben sich aus möglichen körperlichen und psychischen Beeinträchtigungen, die teils eine direkte Folge der Erkrankung (z.B. Bewegungsstörungen, Hirnnervenausfälle, Störungen der geistigen Leistungsfähigkeit, Verlust von Extremitäten oder anderen Organen), teils eine Folge der Therapie (z.B. allgemeiner körperlicher Abbau) sind. Beispiele wären:

 

  • Neuropathien nach Vinca-Alkaloiden
  • Nierenfunktionsstörungen nach Platin- und Ifosfamidpräparaten
  • Endokrinologische Ausfälle wie Wachstumsstörungen
  • Beeinträchtigung der körperlichen Leistungsfähigkeit

 

Prinzipielle Unterschiede existieren zwischen Therapiefolgen nach einer konventionellen Chemotherapie und nach einer Knochenmarktransplantation. Im letzteren Fall können zu den möglichen Spätfolgen durch die Bestrahlung und Hochdosis-Chemotherapie noch folgende therapiebedingte Komplikationen hinzukommen:

 

  • Akute und chronische Graft-versus-host-Erkrankung
  • Zelluläre und humorale Immundefekte

 

Speziell für diese Patientengruppe ist eine Rehabilitation im Sinne einer Anschlussheilbehandlung (AHB) kurz nach Entlassung aus der Sterileinheit sinnvoll.

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