
» Was Sie wissen müssen...
Die Nachsorgeklinik Tannheim ist hervorragend belegt und doch sind die Einnahmen aus den Pflegesätzen allein nicht ausreichend, um den behandlungsintensiven medizinisch-therapeutischen Ansatz zum Wohl der Patienten zu praktizieren.
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» Die Familienorientierte Nachsorge basiert auf dem Grundsatz: "Der Patient heißt Familie". Nach wie vor steht in Tannheim deshalb neben der schweren Erkrankung des Kindes das seelische und körperliche Befinden der Gesamtfamilie im Vordergrund.
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» Die hohe Zufriedenheit unserer Patienten bestärkt uns: Mit einer Spende unterstützen Sie uns dabei, auch künftig das Wohl der gesamten Familien in den Mittelpunkt unserer Arbeit stellen zu können.
» Die älteste Narrenvereinigung im deutschen Südwesten hat im Jahr 1994 damit begonnen, ein großes Ziel zu erreichen: Eine sechsstellige Spende zugunsten der Nachsorgeklinik zu sammeln. Bereits zur Klinikeröffnung konnte Vizepräsident Alex Moser den stolzen Betrag von 430.000 Mark überreichen.

» Die Mitgliedszünfte der Vereinigung starteten in ihren Heimatorten teils groß angelegte Aktionen. So z. B. auch in Weingarten oder Hausach. Und so manche Zunft blieb über die eigentliche Spendenaktion hinaus für Tannheim aktiv: Die Narrenzunft Weingarten z. B. unterstützt die Nachsorgeklinik seitdem regelmäßig. Und wie erfolgreich einzelne Zünfte waren dokumentieren u. a. die Aktionen in Hausach unter Regie von Anne Maier und Horst Rössler mit einem Erlös von über 70.000 Mark.
» Der Aufruf der VSAN stieß indes in der gesamten südwestdeutschen Fastnachtslandschaft auf Resonanz. Auch zahlreiche Zünfte, die nicht der Vereinigung angehören, spendeten teils hohe Beträge.
Stellvertretend für alle Zünfte überreichte Vizepräsident Alex Moser bei der Einweihung der Klinik einen Scheck über 430.000 Mark. Besonders gewürdigt wurde dieses Engagement von Ministerpräsident Erwin Teufel, so beim Festakt zum 75jährigen Bestehen der Vereinigung in Stockach im Januar 1999 und bei der Einweihung der Klinik Tannheim.
» Zur Geschichte der VSAN: Nach der Reformierung des Kölner Karnevals im Jahr 1823 drohte dieser nach und nach die Bräuche der alemannischen Volksfastnacht zu verdrängen. Im Zuge der aufkommenden Heimatidee und zahlreicher Fastnachtsverbote setzte in den 1920er Jahren eine Gegenbewegung ein. Mit der Gründung der Vereinigung im Jahr 1924 erlebte die alemannische Fastnacht eine neue Blüte. Heute gilt: Die Vereinigung zählt zu den bedeutendsten Kulturschöpfungen im deutschen Südwesten.